Die Psychologie des Erbrechts
Gibt es überhaupt eine Psychologie des Erbrechts und wenn ja, was soll das sein und warum ist es hilfreich sich darüber gedanken zu machen? Früher als junger Student oder Referendar oder als Rechtsanwalt in meinen Anfangsjahren hätte ich diese Frage noch nicht beantworten können. Heute aber nach vielen Berufsjahren und zahlreichen Fällen und Mandantengesprächen weiß ich, ja, es gibt eine Psychologie des Erbrechts und das Wissen darüber ist wichtig. Denn es ist sogar eine ganz besondere Art der Psychologie und sie ist anders als in anderen Rechtsgebieten. Ich habe die Tiefe der Psychologie des Erbrechts selbst zum ersten Mal erlebt, als ich für mich selbst meinen eigenen Testamentsentwurf machte. Es traf mich hart und unvermittelt: Die Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit und der anderer Menschen die einem nahestehen. Genau da beginnt die Psychologie des Erbrechts und es ist eine Art Rückwärtsreise im eigenen Leben und wie man damit umgeht und zu welchen Erkenntnissen man gelangt. Kein anderes Rechtsgebiet bringt einen selbst derart dazu, sich mit sich selbst, oder wie in meinem Berufsalltag oft, sich mit dem Leben meiner Mandanten, zu beschäftigen. Und dann anhand der gewonnen Ergebnisse die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Und das Gute an der Sache für Sie als Mandanten: Es ist eine positive Psychologie. Ein Geschenk an sich selbst und an die, die man liebt. Wenn die Sachen juristisch und menschlich einwandfrei geregelt sind, tritt Seelenfrieden ein.
Wenn Sie hierzu Unterstützung wünschen, freue ich mich, wenn Sie mich kontaktieren.